April 2013Aktion "Kultur pflanzen" wächst weiter

Ein Gingkobaum für die Lebenshilfe in Hüllen

Einen ganz besonderen Baum verschenkte die Stadtteilinitiative am 21. März 2013 an die Wohnstädte „Haus Lebenshilfe“ in Hüllen. Bereits zum fünften Mal fand der Gingko, der älteste Baum der Bäume seinen Weg in eine Hüller Einrichtung.

Die vier weiteren Bäume wachsen und gedeihen bereits seit einigen Jahren in den Gärten der verschieden Einrichtungen in der Hüller Nachbarschaft, so auch im Caritas-Altenzentrum St. Anna, in der Christus Gemeinde und in der Kita Schatzkiste.

Ins Leben wurde die Aktion in Hüllen 2009 vom Bürgerbündnis „Hüllen-Aktiv“, das sich bereits seit mehreren Jahren für den Ortsteil Hüllen stark macht.

Der Gingko gilt als ältester Baum, bereits vor 300 Millionen Jahren gab es ihn. Das Pflanzen der ehrwürdigen Bäume soll Einrichtungen und ihre Menschen miteinander verbinden und in Gelsenkirchen für vielfältige Vernetzungen sorgen.

Herbert Barthold, Vorsitzender des Vereins Hüllen Aktiv und Herr Mäsing, von den Friedhofsgärtnern Gelsenkirchen eG in Erle betonen: „Wir möchten zudem, dass die Stadt grüner wird und freuen uns, dass wir nun schon den fünften Gingko in Hüllen verschenkt haben.“

Der kleine Gingko wurde von den Kindern der Kita Skagerrakstraße traditionell im Kinderwagen gebracht. Bunt geschmückt, da er im März noch wenig Blätter hatte, haben sie ihn mit einem gemeinsamen Lied an die Lebenshilfe überreicht. Dort steht er nun für das neue Leben, das durch und mit ihm erblühen und weiterwachsen soll. Hier wird er nun den Garten des generationenübergreifenden Hauses schmücken.

Autorin: Doris van Kemenade

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  • Eine Gruppe Menschen pflanzt einen Gingko-Baum

    Gingko für die Lebenshilfe
    © Doris van Kemenade