30.09.2017Warum ein Ginkgo in jedem Stadtteil stehen sollte…

Wussten Sie, dass es den Gingko bereits vor 300 Millionen Jahren gab?

Das vielleicht, aber wussten Sie, dass das Pflanzen dieser ehrwürdigen Bäume Einrichtungen und Menschen miteinander verbinden und in den Stadtteilen für Vielfalt und Vernetzung sorgen kann? In einigen Stadtteilen in Gelsenkirchen hat der Ginkgko schon ein Zuhause gefunden, so im Caritas-Altenzentrum St. Anna, in der Christus Gemeinde und in der Kita Schatzkiste, hier steht der Gingko, dem die Kinder liebevoll Anna nennen.

Auch die Wohnstätte „Haus Lebenshilfe“ in Hüllen nennt einen Ginkgo ihr eigen.

Ein bisschen Grün in den Stadtteil bringen, das war nicht zuletzt der Gedanke, mit dem Herbert Barthold, Vorsitzender des Vereins Hüllen aktiv eV. und Herr Mäsing von der Friedhofsgärtnerei Gelsenkirchen eG in Erle sich auf den Weg gemacht haben.

Im bunt geschmückten Kinderwagen wanderte der Lebensbaum von Einrichtung zu Einrichtung. Der Kinderwagen hatte viele Gesichter: Mal tanzten die Waldtiere an den Seiten, mal hatten Kinder der Kitas im Winter die kahlen Triebe des lebensspendenden Pflänzchens mit bunten Blättern verzaubert.

Der Gingko fand auch den Weg über den Stadtteil hinaus. So freuten sich zuletzt die Senioren der AWO-Seniorenwohnanlage an der Deichstraße und die Kinder der Kita-Julius-Frisch-Straße im benachbarten Schalke über den Nachwuchs im Garten.

Wir alle können uns engagieren, um die Stadtteile lebens- und lebenswerter zu gestalten. Verstehen Sie jetzt, warum ein Gingko in jedem Stadtteil stehen sollte.

Autorin: Doris van Kemenade

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  • Ein Gingko namens Anna - Schatzkiste

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  • Gingko für die Lebenshilfe

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